FC Eintracht Rheine II – DJK Arminia Ibbenbüren 3:0
Beim Aufstiegskandidaten aus Rheine gab es für die DJK Arminia Ibbenbüren nichts zu holen. In der 1. Halbzeit gelang es den Arminen zwar, die Eintracht weitestgehend vom eigenen Gehäuse fernzuhalten, die wenigen Möglichkeiten nutzten die Rheinenser aber eiskalt. Schon in den Anfangsminuten gab es die kalte Dusche für die DJK. Rheine konnte sich auf der Außenbahn viel zu leicht durchsetzen und gelang so in den Rücken der Abwehr. Alexander Hollermann startete durch und bediente den in der Mitte lauernden Fabio da Costa Pereira, der keine Mühe hatte die starke Vorarbeit zu nutzen (3.). So stand es bereits nach nicht einmal drei Minuten 1:0 für die Gastgeber. In der Folge ergab sich ein chancenarmes Spiel, dass die Gastgeber erwartender weise kontrollierten. Der DJK gelang es folglich zwar, defensiv gut zu stehen, jedoch fehlte die Durchschlagskraft nach vorne. Als schon alles nach einer knappen Halbzeitführung für die Eintracht aussah, wurde Georg Rohlmann jedoch noch einmal überwunden. Rheine kombinierte sich gut nach vorne durch und überspielte die Abwehr der Gäste mit einem langen Ball. Simon Hirschberg musste den Ball dann nur noch auf Alexander Hollermann passen, der aus wenigen Metern zum 2:0 vollendete (41.). Strittig war dieser Treffer allerdings, da Hollermann den Ball wohl mit dem Oberarm mitnahm.
In der 2. Hälfte gelang es der Zweitvertretung der Eintracht nachzulegen und das Spiel frühzeitig zu entscheiden. In der 56. Minute war es erneut Fabio da Costa Pereira, der für Rheine traf und so das 3:0 erzielte. Die Arminen riskierten in der 2. Halbzeit zwar mehr, wirklich gefährlich wurde es jedoch nur selten. Lediglich Jarmo Knüppe hatte zweimal die Möglichkeit, für Ergebniskosmetik zu sorgen, vergab aber jeweils. Auf der anderen Seite entwickelte der Tabellenzweite nun Spielfreude und erspielte sich einige Chancen, die allerdings zumeist von Rohlmann vereitelt werden konnten. So blieb es am Ende bei einem deutlichen und verdienten Sieg für die Eintracht, die nun nur noch zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter liegen. Die Arminia hat dagegen nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und hat in einer Woche die Möglichkeit, sich wieder etwas Luft zu verschaffen. Dabei wartet mit Grün-Weiß Rheine erneut ein Topteam auf die DJK.
geschrieben von: Philipp Hölscher
16-05-2012 , Kategorie: Vorbericht
5. Herren
Saison ausklingen lassen !?!?
Erstmals zwei Spiele in Folge verloren, erstmals in zwei Spielen hintereinander keinen Punkt geholt, erstmals auswärts nicht gewonnen, erstmals einen Vorsprung in Hälfte zwei verspielt, erstmals vier Gegentore in einem Spiel kassiert. Woran liegts ? Zu lasches Training vom Trainer in der Woche nach der Derbyniederlage ? Gedanklich die Spielzeit schon abgehakt ? Einstellungsprobleme ? Ausfälle zu schwerwiegend ? Oder einfach in der Hinserie auf einem besserem Niveau gespielt ? Der Coach läßt sich zumindest helfen und wird für die Sonntagsansprache in Uffeln auf Hilfe von Prof. Dr. Brigitte Forster-Heinlein und Prof. Dr. Tomas Sauer zurückgreifen. Vielleicht kann mit dieser Hilfe vorm Spiel eine andere Einstellung und Motivation erzeugt werden. Vorausgesetzt, der Vorturner der Fünften kann die Ergebnisse der beiden Professoren dem Team auch ensprechend exhibieren und vorher die Quintessenzen eruieren. Den Gegner Uffeln konnten wir im Hinspiel nach schwachem Spiel locker besiegen. Die SVUler wollen aber sicherlich im Derby die Punkte nicht kampflos abgeben. Es erwartet uns ein tief stehender Gegner der über Zweikampfstärke in die Begegnung kommen möchte. Man darf gespannt sein, ob die V. den Schalter wieder umlegen kann. Der nie vorhandene Druck ist zumindest nach MV-Aussage weg.
geschrieben von: Sascha Brewe
14-05-2012 , Kategorie: Spielbericht
5. Herren
Erst 45, dann 50
Ein verrückter Spielverlauf in Saerbeck und zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Was wir in der ersten Halbzeit, speziell in den ersten 20 Minuten, abliefern, war wohl das Schlechteste, was wir in dieser Saison angeboten haben. Die Saerbecker mit drei Stürmeren und mächtig Dampf am Start. Dritte Minute Tor Saerbeck. Dann in Minute neun Pass von Wiegaldt auf Ridder. Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt schon äußerst schmeichelhaft. Kurz darauf aber wieder Kollektivtiefschlaf. Rückstand. Die Falken setzen mehrfach zum Sturzflug an ohne nachzulegen. Halbzeitstand 4:1 oder 5:1 wäre verdient gewesen. Wir harmlos, körperlos, ideenlos, schläfrig, zweikampfschwach. Könnte man beliebig fortführen. Einige wirklich desolat.
Nach der ausführlichen 18-Sekundenhalbzeitansprache ein ganz anderes Spiel. Wir am Drücker und spätestens nach den Einwechslungen von Mölle und insbesondere Boss wir absolut dominierend. Stege gleicht mit herrlichem Volley aus. Der Boss bringt uns in Führung nach herrlicher Einzelleistung und Naimzuspiel. Eine Minute danach der Boss wieder stark, Innenpfosten.....nicht drin. Saerbeck klinisch tot zu diesem Moment. Doch nach bis dahin sauberem Defensivverhalten ein feines Dribbling von unserem Dreifachzehner, Ballverlust Marke „da flippste als Trainer komplett aus“, am Sechzehner mal zu dritt nicht angreifen, und den Schuß aus dem Lager Ü60-Damen mal vorsichthalber nicht halten. Aber kurz darauf Stege aus sechs Metern mit der Riesenchance das Spiel wieder in die gewünschte Richtung zu lenken. Nicht genutzt. Dann Ecke Saerbeck, geklärt, nein, geklärt, nein, geklärt, immer noch nicht, Tor. Da muß man am Rand erst mal nach Baldriantabletten Ausschau halten. Alles nach Vorne. Vergebens. Jetzt gilt es zuerst die 45 Punkte zu erreichen um den sensationellen Vorjahreswert zu toppen. Sollte dies erreicht werden, richten wir den Blick auf die 50er-Marke. Dann am vorletzten Spieltag noch das Highlight gg. Lienen. Wie im Vorjahr sind wir für die ISV wieder das Zünglein an der Waage. Vielleicht nutzen sie diesmal unsere Steilvorlagen besser. Sie haben zumindest alle Trümpfe in der Hand und vermutlich auch im Ärmel
Fazit: Wer in Halbzeit eins so wenig investiert holt mit Recht keine drei Punkte. Zweite Halbzeit stimmt aber zuversichtlich, dass die Mannschaft noch Lust hat. Saerbeck in Hälfte zwei mit 100%-Verwertung. Gut
1 Katze 7 Friesi 10 Sebi (11 Boss 51.) 25 Jenne (97 Mölle 51.) 28 Naim 30 Ridder 56 Stege 69 Wiegaldt (99 Sky 83.) 70 Schrö 73 Günni 76 Timo
Man of the match: Friesi (sagt alles zur Leistung vom Rest)
Fett: Schrö, Günni, Stege, Naim, Jenne und der Boss
geschrieben von: Sascha Brewe
14-05-2012 , Kategorie: Spielbericht
2. Herren
Die richtige Wahl - die junge Garde trifft!
Am Ende war es ein eminent wichtiger Dreier für die DJK, knapp aber aufgrund der höheren Drehzahl verdient. Entscheidend waren die Tore zur richtigen Zeit und der Wille das Ding zu holen. Das dabei die drei Torschützen aus der jungen Garde kommen, ein klasse Nebeneffekt, das macht Spaß.
Zurück auf Null.
Es ging schnell los in Schierloh. Minute 2, Philipp spielte einen klugen Querpaß rüber zu Nico der schon fast so frei vor der Linie war das er die Kugel nur noch eindrücken musste, ein Recker blockte sich aber im lezten Moment noch dazwischen und verhinderte das frühe Tor. Weiter DJK, Benny im 16er am Ball, doch sein Abschluß traf nur das Außennetz. Minute 10, wieder Offensivaktion DJK, Benny legte klasse rüber zu Nico der trocken aus 11m abzog und das Netz zum zappeln brachte, 1-0 für die DJK.
Doch es währte nicht allzu lange. Schon in der 15.Minute der Ausgleich. Recke konnte zu einfach durchs Mittelfeld laufen, der entscheidene Pass in den 16er wurde nicht geblockt, der Recker 11er frei, Schuß und Tor zum 1-1. Dann aber wieder die DJK. Wieder war Nico über links durch, doch sein Schuß aus 15m strich keine zehn Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Nach 30 Minuten dann wieder Recke, der agile 10er konnte aus 16m aus der Drehung abladen, die Kugel zischte auch hier knapp vorbei. Dann ging es erstmal in die Pause. Bis hierhin wurde vieles richtig gemacht, aber Recke ist ne gute Truppe und immer gefährlich. Der größere Wille wird entscheiden...
Weiter gings. Und erstmal war Recke dran, der erste Warnschuß flog noch abgefälscht in der 47. auf Brüggys Kasten, doch er reflexte die Kugel weg. Recke wurde offensivstärker, diese PHase musste überstanden werden. Und sie wurde es. Minute 61. Foul am linken 16er Eck. Freistoß für die DJK. Philipp am Ball, mit seinem rechten Füßchen schnibbelte er die Kugel in den linken Giebel, die 2-1 Führung. Und kurz darauf hätte der stets emsige Patrick Birke sein Tor machen können, eigentlich müssen. Schneller Ball nach vorne, die Kugel sprang über die wieder mal nicht wirklich einladende Wiese, egal, volley mit rechts knapp vorbei. Dann wieder Recke, Kopfball, aber Brüggy wieder zur Stelle. Die ersten zwei Wechsel dann bei der DJK. Zwei Youngster aus der A-Jugend wurden ins A-Ligabecken geworfen und haben sich direkt optimal eingefügt. Die Vorentscheidung wartete dann in der 84. Minute. Kluger Pass vom ersten Youngster Nico Hahn zum zweiten Youngster Steffen Müller. Steffen marschierte mit Ball auf den Keeper zu, machte nochmal den Bogen nach innen und lupfte dann herrlich ins Netz. Das 3-1 für die DJK, Jokertime in Schierloh. Das müsste doch reichen, oder doch nicht? Es wurde nochmal ganz eng, Recke versuchte alles nach vorne, langer Ball in die Arminenbox, nicht geklärt, der Nachschuß aus 16m saß, der 3-2-Anschlußtreffer für Recke in der 89. Nachspielzeit, mit Einsatzfreude und dem willen das Ding zu holen wurden alle Aktionen geklärt, Ende, drei Punkte bleiben in Schierloh.
Fazit: Eminent wichtig, ein Sieg gegen eine stets gefährliche Recker Elf, mit dem richtigen Biss am Ende verdient. Defensiv wachsam und aggressiv, offensiv effektiv. Pluspunkte für das Team.
geschrieben von: Holger Althaus
07-05-2012 , Kategorie: Spielbericht
5. Herren
Mithalten ja, dominieren nein
Es war das erwartete spannende und intensiv geführte Spiel. Zwei Mannschaften auf fast Augenhöhe in einem fairen Derby vor ca. 200 Zuschauern. Am Ende gewann die Mannschaft, die einen Fehler bestrafte und über 90 Minuten den etwas größeren Willen zeigte. Klar war, dass die Gäste uns in der Breite läuferisch und spielerisch überlegen sein werden. Im Hinspiel waren dagegen wird die Truppe, die mehr investierte. Gestern war es eher umgekehrt. In Hälfte eins wir mit nur einer guten Gelegenheit. Die ISVer mit fünf, sechs guten Chancen. Viele nach Standards. Erste Halbzeit torlos für uns schmeichelhaft dank Tim im Tor. In Minute 56 dann der Rückstand. Wiegaldt und MV können nicht klären und ein Roter bedankt sich mit einem Heber für das Gastgeschenk. Zwei Minuten später wir mit einer 100er. Benni ist durch schießt den Keeper an, bekommt den Ball zurück und muß nur noch einschieben. Volles Pfund drüber. Kurz danach Friesi am langen Pfosten ein Meter vorm freien Tor. Schießt aber iregndwie noch unglücklich den Schlußmann an (Friesi später: bin halt kein Torjäger). Die Gäste aber auch mit einigen Möglichkeiten zur Vorentscheidung. Whity dann mit der nächsten Hunderprozentigen in Minute 84. Doch der Kopfball war eher Marke Schrö. Ohne Druck. Das wars.
Fazit: Fast auf Augenhöhe mit einer der beiden Topmannschaften aus der Liga. Man hat gesehen, dass ISV und Lienen wohl B-Liganiveau haben. Wir ein sehr gutes in der C-Liga. Das Restprogramm spielt aktuell der ISV in die Karten. Haben sie doch eindeutig das Leichteste. Vorne fehlten in so einer Begegnung die beiden erfahrenen Torjäger und Torschützen aus dem Hinspiel Hoffy und Günni.
1 Tim 4 Boss 7 Friesi (79. Jenne 25) 17 MV 21 Löbby 30 Ridder 31 RP 69 Wiegaldt (57. Stege 56) 70 Schrö (79. Whity 15) 76 Timo 97 Benni
Man of the match: Tim Pieper
Fett: alle mit zufriedenstellender Leitung.
Anekdote: 18:01 der Trainer schließt Schierloh als Letzer ab und räumt noch die Telekomkabine auf. Dann noch schnell Kabine 2 zumachen. Aber, Musik in der dunklen Kabine und zwei Jünger die auf zwei Kisten sitzend duschen und sich von Bierflaschen umgeben unterhalten. Ohne Worte. Andere Mannschaften sind nach Heimniederlagen in Derbys schon mal komplett nach zehn Minuten vom Hof. So gefällt´s mir eindeutig besser.
geschrieben von: Sascha Brewe
09-05-2012 , Kategorie: Vorbericht
5. Herren
In Saerbeck kann die Reise bereits enden
Nach der Heimniederlage vom vergangenen Sonntag nimmt tabellarisch der Druck für uns zu. In Wirklichkeit sollten wir die Situation aber so lange genießen, wie noch theoretisch Chancen auf ganz oben bestehen. Nun geht es zu den Falken. Letztes Wochenende 7:0 gewonnen, davor 1:1 gg. ISV. In der Hinserie mit 2:0 gegen uns erfolgreich. Noch Fragen ? Sicherlich nicht. Wenn jemand Etwas pfeifen hört, müßte es das letzte Loch aus dem Kader sein. MV wird genau wie Whity zum letzten Sonntag fehlen. Zudem mit Günni, Hoffy und Marci weiterhin drei Leistungsträger. MV und Benni kehren in die Dritte bzw. Vierte zurück. Im Tor wird der wieder genesene Katze stehen. Im Hinspiel hatten wir drei gute Chancen. Zwei dicke Dinger davon vergibt Stege. Die Saerbecker nutzten danach ihre erste Chance zur Führung. Wir optisch überlegen aber nicht zwingend genug. Der absolute Wille war nicht erkennbar. Saerbeck mit zwei Treffern aus zwei Möglichkeiten. In der Rückserie wir mit bisher erst zwei guten Begegnungen. Gegen die ISV und Esch. In Saerbeck wird eine durchschnittliche Leitung nicht reichen. Bei Punktverlusten würde der Zug zum Spitzenduo wohl an uns mit Tempo vorbeirauschen. Mölle wird nach einer Trainingseinheit in 2012 aushelfen, Naim wird eine zeitige Abfahrt anstreben nach drei Wochen ohne Training und Sky nimmt nach seinem Kreuzbandriß Platz auf der Bank. Luft für fünf Minuten Warmmachen und Jogging zum Schiri zwecks Anmeldung nach seiner Einwechslung sollte er auch ohne Training haben.
geschrieben von: Sascha Brewe
09-05-2012 , Kategorie: News
1. Herren
Hauptsache 3 Punkte – Arminia schlägt Telekom - Post SV Münster
DJK Arminia Ibbenbüren – Telekom - Post SV Münster 4:1
Nach 90 Minuten zum abgewöhnen blieben die drei Punkte in Schierloh. Nach frühem Rückstand konnte die DJK die Partie drehen und drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einfahren.
Die 1. Halbzeit ist schnell erzählt. Bei der DJK lief nichts zusammen und den Zuschauern bot sich Schlafwagenfußball. Die Gäste aus Fußball zeigten fußballerisch zwar auch nicht viel mehr, konterten jedoch teilweise gefällig und nahmen die Zweikämpfe an. Die Bestrafung aus Sicht der DJK ließ auch nicht lange auf sich warten. Schon in der 10. Minute waren die Münsteraner nach einem Konter erfolgreich. Gerdhenrich überlupfte Rohlmann und traf zum 0:1 (10.). Nur kurze Zeit später war es erneut Gerdhenrich, der eine riesen Möglichkeit zum 0:2 vergab und so die Vorentscheidung verpasste. Die Arminen erspielten sich bis zur 45. Minute dagegen keine große Tormöglichkeit und enttäuschten auf ganzer Linie. Mit dem Pausenpfiff kam die DJK dann doch noch glücklich zum Ausgleich. Ullrich setzte sich im Mittelfeld stark durch und steckte den Ball mit letzter Kraft auf Gerighausen durch. Dieser hatte zunächst Mühe, den Ball zu kontrollieren und bugsierte ihn dann doch im fallen zum glücklichen Ausgleich für die Gastgeber (45.).
Das Niveau blieb auch in der 2. Halbzeit überschaubar, jedoch kam die DJK besser in die Partie und profitierte von den schwindenden Kräften der Gastgeber. Kurz nach der Pause gelang es dann den Gastgebern, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Über Hölscher und Drieschner gelang der Ball in die Mitte, wo Ullrich und Knüppe zunächst vergaben, Gerighausen jedoch zur Stelle war und die Führung für die DJK erzielte (56.). Von den Gästen kam nun nicht mehr viel und die DJK entschied in der Folge die Partie für sich. Schon in der 64. Minute war es die Prinzessin des Teams, Mark Walkenhorst, die für das 3:1 und die Entscheidung sorgte. Nach einem Freistoß schaltete Walkenhorst am schnellsten und zauberte den Abpraller mit seinem schwächeren linken Fuß ins Tor. Das Spiel war nun entschieden und die Gäste gaben sich auf. Für die Arminen ergab sich nun die Möglichkeit, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Auf Zuspiel von Gerighausen ergab sich für Sandherm die große Möglichkeit, auf 4:1 zu erhöhen. Der Capitano entschloss sich jedoch dazu, das Tor für einen wichtigeren Moment aufzuheben und vergab freistehend aus wenigen Metern. In der 83. Minute setzte Drieschner dann den Schlusspunkt. Er leitete das Tor selbst ein und spielte Ullrich auf der linken Außenseite frei. Dieser spielte den Ball von der Grundlinie zurück in die Mitte, wo Drieschner den Ball locker ins Netz einschob und sein 2. Saisontor erzielte, womit er einen neuen persönlichen Rekord im Trikot der DJK aufstellte.
Mit diesem Sieg verbesserte die DJK weiter ihre Ausgangsposition im Abstiegskampf und hat nun ein kleines Polster vor den beiden schweren Auswärtsspielen in Rheine.
geschrieben von: Philipp Hölscher
08-05-2012 , Kategorie: News
3. Herren
Brinkkötter macht den Kuba
Von Mario Witthake
(08.05.12) Es war die Szene der Partie. Hörstel II führte mit nur einem Tor bei Arminia Ibbenbüren III und geriet Mitter der zweiten Halbzeit mächtig in Bedrängnis. "Drei Tausendprozentige" vergaben die Arminen. König unter den Pechvögeln war Lennart Brinkkötter, der blank auf den linken Hörsteler Topfosten zulief. Brinkkötter wollte mit links abschließen, bekam das Leder allerdings an seinen rechten Fuß, der Ball ging links am Tor vorbei.
"Ich bin zusammengesackt", beschrieb DJK-Coach Christian Heller seine Fassungslosigkeit. "Das war noch schlimmer als Kuba gegen Freiburg", erinnerte Hörstels Trainer Christian Recker sich an einen legendären Fehlschuss." Weil auch Sebastian Krügel und wiederum Brinkkötter weitere Tormöglichkeiten verpassten, konnte Hörstels Joker Frederik Heller kurz vor Schluss das 2:0 markieren. Heller lief parallel mit Jan Niestegge auf den allein gelassenen Arminen-Keeper Kai Schmitz zu und wurde von seinem Kollegen passend bedient
7 Neue in Hörstels Startelf
Heller und Niestegge waren neben Rainer Sasse und Florian Plagemann zwei von vier Akteuren, die aus der Ersten runterkamen. "Wir hatten von Anfang an sieben andere Spieler auf dem Platz als gegen Schale." Die Unterstützung, vor allem die Erfahrung eines Rainer Sasse, verhalfen der Hörsteler Reserve zum ersten Dreier seit November. Mit nun 26 Punkten fehlen den Hörstelern noch vier Zähler, wie Recker vorrechnet: "Mit 30 Punkten sind wir durch."
Gegen Arminia III legte Hörstel mit frühem Pressing den Grundstein zum Sieg. Die drei Stürmer ging vorne direkt drauf und erzwangen die frühe Führung. Niklas Visse hatte aus gut 20 Metern abgezogen, im Nachsetzen traf Dirk Lakers zum 1:0 (5.). "Da waren wir überhaupt nicht da, wir haben die erste Halbzeit verpennt", monierte Arminen-Coach Heller.
DJK Arminia Ibbenbüren III - SC Hörstel II 0:2 (0:1)
0:1 Lakers (5.), 0:2 Heller (85.)
geschrieben von: Christian Heller
07-05-2012 , Kategorie: Spielbericht
2. Herren
Die Quittung für zu wenig Investition
Die letzte Chance hat Kappeln genutzt. Auch deshalb weil die DJK viel zu lange zu passiv in die entscheidenen Szenen agiert hat. Bis zur 60. Minute war lange zu wenig Gegenwehr zu erkennen. Erst mit dem Anschlußtreffer kam wieder das wahre Gesicht immer mehr zur Geltung - da wars aber leider zu spät um noch etwas zählbares mitzunehmen.
Die ersten Minuten zeigte die DJK einige vielversprechende Offensivaktionen, doch die letzte Konsequent im Kappelner 16er blieb aus. Kappeln dagegen hatte mit einem Kopfball eine gute Chance, glücklicherweise war Brüggy sehr gut zur Stelle. Dann nochmal Kappeln aus 18 m, wieder blieb Brüggy Sieger. Die DJK hatte dann eine gute Chance, Benny war links gut durchgesteckt, sein Abschluß aber auch ohne die nötige Konsequenz, schießen oder am Torwart vorbei, ein Mittelding wurde Beute beim Schnapper. Wieder Kappeln, Kopfball vorbei. Und nochmal die DJK. Krügge wurde rechts geschickt, doch seinen Schuß konnte der Schnapper noch entschärfen. Dann eine unglückliche Aktion von Eugen, beim Sprint machte der Muskel zu, Zerrung, ein erster Wechsel nach gut 30 Minuten, Fluchti kam rein. Zu allem Überfluß dann die Führung zum psychologisch dummen Zeitpunkt. Ecke in der 45. Minute. Kopfball Kappeln, Brüggy pariert, doch der zweite Ball wird nicht energisch genug verteidigt, Tor per Abstauer aus 20 cm. 1-0 Kappeln, Pause.
Es musste besser werden.
Aber die nächste Aktion gehörte Kappeln, unter gehöriger Mithilfe in Form vom Nichtangriffspakt der DJK-Defensive. Ein Ball aus dem Mittelfeld wurde verlängert, der Kappelner Stürmer lief noch 10 m ungehindert und durfte ebenso ungehindert abladen. Über Brüggy hinweg in den rechten Giebel, so trifft der Kappelner Stürmer auch nciht alle Tage. Das 2-0 in der 49. Minute. Psychologisch ebenso richtig blöd.
Jetzt war erstmal 10 Minuten Leerlauf. Sammeln war angesagt. Dann der Weckruf, langer Ball auf dern 2. Pfosten, Andre Basler nimmt die Kugel per Kopf und versenkt ins lange Eck. Der Anschluß war geschafft. Zwei Wechsel sollte nun noch mehr Aktivität bringen. Joker Nico Osterbrink und Debütant Nico Hahn brachten Schwung rein. Und die erste Chance hatte dann gleich Nico O. Nach schnellem Pass links raus war er frei vorm Schnapper zog ins lange Eck und ebenso knapp vorbei. Es folgten weitere Versuche die Kugel irgendwie nach vorne und dort effektiv aufs Tor zu bringen, Kappeln hatte dageben einige Kontermöglichkeiten die aber allesamt rechtzeitig geklärt wurden. Das Glück wäre fast doch noch zur DJK zurückgeflogen, die 90. Minute hätte den Ausgleich bringen können. Freistoß Benny, scharf rein an Freund und Feind vorbei, klatscht an den Innenpfosten und springt zur falschen Seite wieder raus, Millimeter am Punkt vorbei. Am Ende wurde mit 4 Stürmern alles versucht, vergebens, Ende, Aus.
Fazit. Entscheidend für eine eigentlich unnötige Niederlage waren 60 Minuten in denen zu passiv agiert wurde und das Heft aus der Hand gegeben wurde. Zwei Gegentore die ebenso vermeidbar waren, mit dem passenden Einsatz zur rechten Zeit. Dem war leider nicht so und so wurde ein Spiel zu einfach abgegeben. Einzig die letzte halbe Stunde war der Wille erkennbar um das Ding noch drehen. Der entscheidene Ball wurde aber nicht mehr versenkt.
Positiv bewerten ist dennoch ein gutes Einwechsel-Debüt vom A-Jugendlichen Nico "Chicken" Hahn. Zumindest darauf läßt sich aufbauen. Also weiter arbeiten, Ärmel hoch und auf das nächste Spiel setzen.
geschrieben von: Holger Althaus
30-04-2012 , Kategorie: Spielbericht
2. Herren
Angstgegner ist passé - Torlos gegen Lienen bedeutet Punktgewinn
Für die DJK war in den letzten Jahren gegen Lienen nie irgendwas was zu holen, aus den letzten drei Spielen gabs 0 Punkte und 2-14 Tore. Die Mannschaft hat die richtige Antwort gegeben und gezeigt das das unbedingt korrigiert werden musste. Zwar sprang aus den zwar wenigen aber dennoch guten Möglichkeiten kein Tor heraus, aber hinten stand wieder die Null.
Die erste Aktion hatte Lienen in der 23. Minute, aber Reini war aufmerksam und klärte bevor es eine gute Chance hätte werden können. Dann aber doch eine gute Chance für den Gast. Sturmpfeil Biesler war einmal durch, doch sein Anschluß ging knapp vorbei. Direkt im Gegenzug dann die dicke Chance für die DJK. Ein guten Spielzug über links, Krügge war gut durch und legte mustergültig quer zum mitgelaufenen Benny der aber aus wenigen Metern die Kugel übers Gehäuse setzte, sprich "rüberrobbte". So stands zur Pause 0-0. Teilziel erreicht.
In der zweiten Hälfte dann der erste Warnschuß von Daniel Mieseler mit seinem Freistoß aus 28m, der Lienener Tormann fischte die Kugel aber noch aus dem Giebel. Defensiv brannte nicht viel an, dafür gabs eine nächste richtig gute Chance. Wieder war Krügge auf der Außenbahn gut durch, flanke in die Mitte, Eugen nahm die Kugel direkt und ballerte an die Unterkante der Querlatte. Das hätte es sein können. Weiter machen, in der 76. bekam Philipp im 16er die Kugel, versetzte seinen Gegenüber und blieb im Abschluß hängen. Danach passierte nicht mehr viel, beide mussten mit dem einen Punkt leben. Für die DJK ein gewonnener Punkt. Das Thema Angstgegner ist Geschichte, es geht also doch was gegen Lienen.
Fazit: Solide Teamleistung, defensive Stabilität mit einem weiteren Spiel ohne Gegentor. Ein Kapitän Lämpchen der den Steckbrief verinnerlicht hat und den Lienener Sturmpfeil gut im Griff hatte. Das macht Mut für die nächsten schweren Aufgaben.